goldgesicht Stadtkirche-Beschreibung Wein Signe

Die Stadtkirche in Goldkronach
Verfasser unbekannt

Die Kirchengemeinde Goldkronach war früher ein Teil der Nemmersdorfer Kirchengemeinde.
Die erste Kapelle, die dem heilgen Erhard geweiht war, (1413) wurde deshalb in dieser Zeit von einem “Vikar” des Nemmersdorfer Pfarrers versorgt.

Um 1474, als der Frühmessner Hans Einvolk in Goldkronach tätig war, wollte die Kirche selbständig werden das geschah aber vermutlich erst zwischen 1587-1592).

Bald war die kleine Kapelle für die wachsende Stadt nicht mehr ausreichend, so wurde 1481 eine Gotische Kirche errichtet,von der noch ein Stein im Turm der heutigen Kirche vorhanden ist, sie wurde allgemein Bergkirche genannt.

Diese Kirche wurde 1613 durch einen Brand zerstört und im gleichen Jahr wieder aufgebaut.

Bereits 1737 war wegen der Baufälligkeit ein Neubau nötig. Es war eine Markgrafenkirche und trug ähnlich wie die Kirche in Neudrossenfeld an der Decke und über dem Altar das markgräfliche “F” (Friedrich). Sie hatte einen Kanzelaltar, rechts von ihm lag ein steinerner Löwe mit einem Laibchen aus Gold im Rachen, unter einer Säule, welche die untere Empore trug.

Man erzählt, daß wöchentlich Gold von der Größe dieses Laibchens in den Bergwerken Goldkronachs gefunden wurde.

Am 24. 06. 1836 verbrannte die Kirche mit einem Großteil der Stadt. Zwar wurde 1841 der Grundstein zur neuen Kirche gelegt, doch erst am 23. 05. 1852 (Sonntag Exaudi) wurde die heutige Kirche eingeweiht.
Sie besitzt einen neugotischen Kanzelaltar, was wahrscheinlich einmalig ist. Besonders wertvoll sind die Emporenbrüstungen aus Sandstein
.

Von den 4 Glocken mußten 3 nach dem Krieg neu beschafft werden, die 3 großen Glocken wurden im April 1942 für Kriegszwecke abgeholt.
Die beiden größeren Glocken wurden damals auf dem Turm zerschlagen.

Aus der alten Markgrafenkirche haben wir noch ein Kreuz, das heute auf dem Altar steht und das Metall der 1852 neu gegossenen Taufschale.

Goldkronach-36
Kirchgasse 09-01
Kirche Go- 21 (2)
Kirche Go- 22 (2)
1-Goldkronach -003 Goldkronach leuchtet

Goldkronach - Stadtpfarrkirche (Helmut Meißner)

1413          Kapelle “St Erhard” genannt

1421           Frühmesse Goldkronach erwähnt (Landbuch Bayreuth)

1474           Bestrebungen zur Separation von der Pfarrei Nemmersdorf,
                   Kapelle erwähnt

1481           Bau einer neuen Kirche (Bergkirche): Inschriftstein in der Vorhalle

1528           Einführung der Reformation

1564            Fußboden hergestellt, neues Gestühl, Anschaffung einer Sanduhr

1589            Glocke (Christoph Glockengießer, Nürnberg)

1590            Endgültig selbständige Pfarrei, Dekanat Kulmbach

 

 

Kirchen in Verbindung mit dem Bergbau

1.) Stadtkirche

1413     Erbauung einer Kapelle, den heiligen Erhard geweiht, Filiale des
             Gotteshauses zu Nemmersdorf

1481      Erbauung einer gotischen Kirche, selbständige Pfarrkirche,
              genannt Bergkirche (Stein mit Minuskel- Inschrift, zwei Wappen,
              davon eines mit gekreuzten Schwertern.

1528/29 Durch Markgraf Georg den Bekenner hat die lutherische
               Reformation im Bayreuth-Kulmbacher Land
               und somit auch in Goldkronach Eingang gefunden.

1580       Goldkronach ist selbständige Pfarrei geworden.

1613        Die Bergkirche brannte ab.

1613        Kirche wurde wieder aufgebaut

1737         Grundsteinlegung für neue Kirche. (Barock)

1836          24./25. Juni brannte diese Kirche ab.

1841           6.  Juni Grundsteinlegung für neugotische Kirche

1852           23. Mai Kirche wird eingeweiht.

In der Barock-Kirche von 1737 befand sich unter einer Emporsäule
ein steinerner Löwe, der ein Laiblein in der Größe eines Kreuzerbrotes
 im Rachen hatte, dieses war aus Gold
und stellte die wöchentliche Ausbeute der Goldkronacher Zechen dar.
Diese Kirche besaß eine Bergamtsempore.

 

2.) Friedhofskirche (Gottesackerkirchlein)

Laut Sage, von den Bergleuten mit 3 Pfennig pro Woche zugesteuert

1616           Erste Kirche erbaut und dem heiligen Michael geweiht.

1765           Zweite Kirche fertiggestellt.

1617           Altar

1720           Altarkreu

1680           Holztafeln: Jakobus, Thomas, Christus als Weltenrichter,
                   Anbetung der Hirten, Schöpfung, Apostel,
                   Apostel Mathäus am Beichtstuhl.

1750            Blecherne Zunftschilde

Kirchgasse um 1850 (2)
1-Goldkronach-Kirchgasse-Mus-07

aus Konfirmandenarbeit

Die Stadtkirche i

 

n Goldkronach

Die Kirchengemeinde Goldkronach war früher ein Teil der Nemmersdorfer Kirchengemeinde

Um 1474, als der Frühmesser Hans Einnvolk in Goldkronach tätig war, sollte die Kirche selbständig werden, das geschah aber vermutlich erst zwischen 1587/ 1592

Bald war die kleine Kapelle für die wachsende Stadt nicht mehr ausreichend, so wurde 1481 eine gotische Kirche errichtet, von der noch ein Stein im Turm der heutigen Kirche vorhanden ist, sie  wurde allgemein Bergki

 

rche genannt.
Diese Kirche wurde 1613 durch einen Brand zerstört und im gleichen Jahr wieder aufgebaut.

Bereits 1737 war wegen der Baufälligkeit ein Neubau nötig.
Es war eine Markgrafenkirche und trug ähnlich wie die Kirche in Neudrossenfeld an der Decke und über dem Altar das markgräfliche “F” (für Friedrich).Sie hatte einen Kanzelaltar, rechts von ihm lag ein steinerner Löwe mit  einem Laibchen Brot aus Gold im Rachen, unter einer Säule, welche die Empore trug.

Man erzählte, daß wöchentlich Gold von der Größe dieses Laibchens in den Bergwerken gefördert wurde.

 Am 24.06. 1836 verbrannte die Kirche mit einem Großteil der Stadt, zwar wurde  1841 der Grundstein zur neuen Kirche gelegt, doch erst am 23.03. 1852 (Sonntag Exaudi) wurde die heutige Kirche eingeweiht.
Sie besitzt einen neugotischen Kanzelaltar, was wahrscheinlich einmalig ist. Besonders wertvoll sind die Emporbrüstungen aus Sandstein.

Von den 4 Glocken mußten 3 nach dem Krieg neu beschafft werden, die 3 großen Glocken wurden im April 1942 für Kriegszwecke abgeholt.
die beiden größeren wuden damals auf dem Turm zerschlagen.
Aus der alten Markgrafenkirche haben wir noch ein Kreuz, das heute auf dem Altar steht und das Metall der 1852 neu gegossenen Taufschale.

 

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