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Wir feiern
25 Jahre A.v, Humboldtweg
1993------------2018
Heimatmuseum Goldkronach e.V und Stadt Goldkronach

Wandern Sie nun mit Günther Wein auf den

 Alexander von Humboldtweg

über die “Fränkische Linie”
 im das “Goldkronacher Bergbaurevier


zu den Felsenkellern
ins Goldbergbau Museum
durch die Stadt Goldkronach
zu den Schlösser und ihre Geschichte

HUMBOLDTopt

 

Zeichnung Günther wein

guenther_wein@t-online.deGeschichte

Wanderkarte-R-ckseite--1

Karten Erklärung
ein herzliches Glück-auf
allen Besuchern meine Webseite www.Goldbergknappen.de
Als das Museum in der Kirchgasse installiert wurde, stellte sich heraus   dass der zur Verfügung stehende Raum für beide Abteilungen   Heimatgeschichte und Bergbau zu klein war und hierdurch nicht viel vom   Goldkronacher Bergbaurevier gezeigt werden konnte
Nach langer  Überlegung  fasste ich den Entschluß, das Bergbaurevier durch einen   Bergbautauglichen Wanderweg sichtbar und bewanderbar zu machen
Meistens, wie die Erfahrung zeigt braucht man auch einen Geldgeber.
Da unser Verein eine schwache Kasse besaß und die Stadt Goldkronach durch  den Stadträten damals dem Bürgermeister eine Absage bereiteten,  wendete  sich Bürgermeister Günter Blechschmidt an den Naturpark  Fichtelgebirge
Aber oh weh dieser Mann vom Naturpark hatte vom  Bergbau wenig Wissen, da ich unser gesamtes Revier bewandern lassen  wollte, wurde ein größerer Teil meines Vorhabens  gestrichen und es blieb  nur eine schräg liegende 8 Übrige, was aber  immerhin noch zu 42  Bergbaustätten reichte.
Monatelang zeichnete ich, zuerst auf  Tonpapier meine Ideen für die Schilder, die dann dem  Stadtrat im Saal  vom Alexander von Humboldt vorgestellt wurden.
Hier  war auch mein  Bergbau freund Dr. Gerold Pascher aus Regensburg zugegen.   Er war sehr  begeistert über meine Werke und da sich eine Woche später  Dr.  Lehrberger mit Studenten der TU München angemeldet hatte montierten  wir beide die provisorischen Schilder an die Bergbaurelikte, die er mit   Begeisterung fotografierte, denn meistens halfen die Grundstücksbesitzer  mit und fanden meine Idee sehr wohlwollend.
Als dann die   Studentengruppe eintraf, wurden sie vom Museums vorstand Eberhard Arnold  ins Gelände geführt und Arnold, der ja nicht wusste, dass Wein und  Pascher Vorarbeit geleistet hatten, brach in Begeisterung aus, er  berichtete  Bürgermeister Blechschmidt dies und darauf bekam ich den  Auftrag, feste  Schilder anzufertigen.
Er spendete mir aus seiner  Firma nicht mehr  brauchbare Paletten, wo ich dann meine erste Häubchen  anfertigte, die  bis zur endgültigen Genehmigung durch den Naturpark  ihren Dienst taten.  Natürlich wurden einige Schilder von wahrscheinlich Bergbau begeisterten  entwendet was mich sehr betrübte, jedoch Dr.  Pascher sagte, deine  Schilder sind so ansprechend, dass sie bestimmt in manchen  Mineralienkeller hängen.:
Nun, da ich nach wiederum vielen  Monaten  alle Schilder und Karten fertig gemalt hatte, wurden sie mit  Hilfe des  Bauhofes an Ort und Stelle angebracht
die Häubchen fertigte nun die Firma Thomas Ries an , da diese ja imprägniert werden mussten um der Witterung zu trotzen.
Ich habe die Karte so ausgestattet, dass auch Interessierte mit leichter Gehbehinderung diesen wertvollen Weg begehen können
Achten Sie bitte auf die gelb gestrichelten Umgehungswege, die die steilen Passagen umgehen und trotzdem ans Ziel führen.

Dank Altbürgermeister Günter Blechschmidt konnte der Heimatforscher und Hobbybergmann Gunther Wein diesen Weg schaffen
Blechschmidt gelang es, dass der Naturpark Fichtelgebirge die Kosten und Pflege  übernahm, leider konnte das von Wein ausgearbeitete Projekt  (Bergbaurevier Goldkronach)nicht vollständig aus Kostengründen  verwirklicht werden.
Dank auch an den damaligen Landrat von Bayreuth Dr. Günter Dietel
um die Kosten zu verringern zeichnete Günther Wein diese Karten und auch alle Bergwerkstafeln umsonst

www.guenther_wein@t-online.de

Historischer Rückblick bei der Eröffnug des Humboldtweges am 05.06.1993
 von Eberhard Arnold, Vorsitzender des Vereins Heimatmuseum Goldkronach e.V
.Sammlung Gunther Wein,
 

 Wir stehen hier unmittelbar an der Halde des ehemaligen Förderschachtes der Zechenanlage Ritter Sankt Georg und Namen Gottes
Der Schacht  hat eine Teufe von 44 Lachter, das sind ca. 88 m. Wie aus einem  Protokoll von 1740 zu entnehmen ist, und reichte fast bis auf den Grund  des Kronachtales
.
Nach der Fürstenzecher im Brandholzer Tal ist dies die zweitgrößte Grubenanlage im Goldkronacher Revier.
Das Bergbaugebiet erstreckt sich vom Weißen Main bis nach Nemmersdorf.:
Viele Grubenbezeichnungen sind noch heute bekannt, wie der seilaustollen, der faule Iglel usw.
Die Geologische Situation ist im Gebiet von Goldkronach sehr  unterschiedlich, Formationen  des Erdaltertums, die herausgehoben   wurden, stoßen an einer gewaltigen Störung, der Fränkischen Linie,  direkt an die Formation des Erdmittelalters.
Diabasgänge durchschneiden hier im alten Gebirge die Sedimentgesteine des Erdaltertums.
Die für den Bergmann so wichtigen Erzgänge, Klopfte mit Quarz und Erz  gefallt, durchziehen das Gebirge Überwiegend in Nord-São-Richtung.
Der Bergbau hatte den Abbau von Gold und später auch Antimon zum Ziel.
Außerdem wurde bis etwa 1750 in der zeche unverhoffter Segen Gottesweg  Alaunschiefer abgebaut zur Gewinnung von Schwefelsaure, Kupfer- und  Eisenvitriol.
Die Stadterhebung von Goldkronach geschah 1365 nach dem Vorbild der Märkischen Bergstadt Iglau durch den Nürnberger Burggrafen  Friedrich V.
Schon vorher wurde der Goldbergbau betrieben.
Die Blütezeit durfte 1430 zu Ende gegangen sein.
Wahrend der Regierungszeit der Burggrafen von Nürnberg und der späteren  Markgrafen von Andechs und Bayreuth, wurde der Bergbau nach  verschiedenen Unterbrechungen, bedingt durch Kriege und Seuchen immer  wieder fortgesetzt.
1695 war Markgraf Christian Ernst mit dem Ertrag sehr zufrieden und ließ einen Ausbeutedukaten prangen, in den folgenden  Jahrzehnten wurden keine nennenwerte Erfolge erzielt.
In der  preußischen Zeit von 1792 bis 1806 ließ der preußische König Friedrich  Wilhelm III. ebenfalls einen Ausbeutedukaten prägen mit der Inschrift  Osterfeines Gold aus der Fürstenzeche
Nachdem das Gebiet 1810 an Bayern  gefallen war, nahm sich der Bayrische Staat um den, wahrend der  Französischen Besatzung vollkommen  darniederliegenden Bergbau an und  ließ die Fürstenzeche und die Silberne Rose aufwältigen , so dass wieder  gefordert werden konnte.
Für die Kinder der vielen Bergleute musste eine neue Schule  in Brandholz gebaut werden..
1855 ließ der bayrische König Maximilian II. den letzten Ausbeutedukaten im  Goldkronacher Bergbaurevier  prägen, bald danach ging auch diese  Bergbauernsprache zu Ende.
Die letzte Bergbauzeit im Goldkronacher   Revier  war von 1920-25, als die Fichtelgold AG den Ludwig Wittmann  Schacht in Brandholz 100 Lachter =200m abteufte und die tiefer liegenden Bergbau vorkommen baute.
Der Humboldt-Weg blieben Relikte aus den  verschiedenen Bergbauernsprachen, aber nur einen Teil der vielen noch  sichtbaren Schächte, Stollenmundlöchern, Pingen und Halden.
Dieser Wanderweg wurde vom Goldkronacher Heimat-und Bergbau forscher Günther  Wein, nach dem berühmten Naturforscher Alexander von Humboldt benannt.
Nach seiner Ausbildung an der Bergakademie in Freiberg/Sachsen wurde  Humboldt vom Leiter des preußischen Bergwesens, Minister Friedrich Anton von Heinitz, in die Neue Provinz gesandt.
Schon am 20. Juli 1792 war Humboldt auf einer Inspektionsreise in Goldkronach und hatte die Fürstenzecher befahren.
Am 1. Juli 1793  , also genau vor 200 Jahren und das ist auch der Anlass,  weswegen heute diese  Eröffnung des Weges stattfindet, trat Alexander  von Humboldt seinen Dienst als Oberbergmeister in Franken an. Ihm  unterstanden die drei Bergamts reviere Naila, Wunsiedel und Goldkronach.
Trotz des Widerstandes aus Berlin, wurde die Arbeit in der Fürstenzecher wieder aufgenommen.
Ein straff organisierter Abbau, das Erkennen der wesentlichen geologischen  Strukturen und die Bevorzugung von Antimonit verhalfen dem Bergbau zu  einer kurzen Blüte und verschafften der armen Bergbevölkerung wieder  Arbeit und Brot.
Im Heimatmuseum Goldkronach können Sie über den Goldkronacher Bergbau und über Alexander von Humboldt informieren.
heute geöffnet 14 bis 18 Uhr.
Die noch heute sichtbaren Zeugnisse einer fast 500 jährigen  Bergbaugeschichte, wenn es auch nur Mulden, Löchern und Halden sind,  sollten nicht unter dem Müll einer Modernen Gesellschaft für immer  verschwinden, sondern den nachfolgenden Generationen weiterhin sichtbar  bleiben

Glucke-Auf

Das heutige Goldbergbaumuseum befindet sich  im ehemaligen Forsthaus in der Bayreuther Strasse und ist an
100m Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr gewaffnet
Sonderführung unter 092739840 Stadtverwaltung Goldkronach

Humboldtweg 234

Der Humboldtweg war dem Verein Heimatmuseum Goldkronach gewidmet und wurde auch von diesem betreut, leider
bestimmt jetzt nur noch der Stadt-Bauhof wo es längs geht
 

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