goldgesicht
Schlo▀ Goldkronach Wein Signe

Bilder aus vergangener Zeit

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Die Besitzer des Rittergutes Goldkronach

1421  Heinz und Hans SchŘtz von Laineck
1465  Wilhelm von Laineck
1506  Hans von Laineck
1530   Paul von Laineck
1570   um  Hans Wilhelm von laineck,
spńter  Hans Gilg von Laineck
1595  Christoph ┬  Ernst von Laineck
1601  Paulus Jacob von Laineck
1610  Georg Wolf und Dietrich von Laineck
1619 Jobst Siegmund von Schaumberg
1624  Georg Wolf von Schaumberg, spńter Hans Caspar
   und Reinhard Siegmund von Schaumberg
1645  Joachim Dietrich von Schirnding
1657  Sybilla von Schirnding
1663 Christoph Lorenz von Reitzenstein
1667 Urban Jacob von Laineck
1670 Christiana Sophia von Laineck und Sohn Erdmann
1684  Christian Ernst Markgraf zu Brandenburg
1697 Zerschlagung des Rittergutes
1697  Wolf Bernhard von Kanne
1705 Hans Wilhelm von Gleichen
1727 Moritz August von Wallenroth
1739 Christian Ernst von Reitzenstein
1750 Johann Christoph Braun
1765  Wolfgang Anton Braun
178   Johann Friedrich Braun
1807 Heinrich Christoph Braun
1818  Jeanette Amalia Wipprecht, geborene Braun
1847  Hermann von Regemann
1849  Auf÷sung der Darlehensvertrag, nunmehr Schlo▀vogt
1874  um  Max von Regemann
1901  Hugo von Regemann
1902  Karl Wagner und Johann Nikolaus Mader
1920 Aufteilung des Schlo▀gutes
1920  Karl und Margareta Wagner
1947  Nikolaus Wagner
1969  DR. Nikolaus Sidorenko
19?? Hartmut  Koschik

Die Geschichte des Goldkronacher Rittergutes und Schlosses


Die Stadt Goldkronach ist, was vielleicht vielen unbekannt ist, mit den┬   drei im Stadtbereich liegenden Schlossern: Goldkronach, Nemmersdorf und┬  wohl Leisau die schloss reichste Stadt im Landkreise Bayreuth
Das┬   Schloss von Goldkronach, von der Gr├Â├če her auch von Ortskundigen kaum  zu┬  ├ťbersehen, wurde etwa um die Zeit der Stadterhebung im Jahre 1365┬   erbaut. In der Stadtgeschichte ist zu lesen┬  :Nach dem Aussterben der┬   Orlam├╝nder 1338 fiel ihr Erbe an Burggraf Johann von N├╝rnberg, an den┬   dann auch im Jahre 1341 unsere Gegend und damit auch Goldkronach kam.┬   Seit dieser Zeit geheerte Goldkronach zur Dynastie Brandenburg , bis es┬  mit dem ganzen F├╝rstentum an Bayern kam.

Um die Zeit 1341  bestand Goldkronach┬  nur noch aus drei Bauernh├Âfen, einer geheerte dem  Burggrafen von N├╝rnberg, der andere dem Sch├╝tz von┬  Laineck und der  dritte den Herren von Nemmersdorf. Als im Jahre 1365┬  Goldkronach zur  Stadt erhoben wurde, wurde der markgr├Ąfliche Hof┬  zerschlagen und den  B├╝rgern gegeben, welch wegen der wegen der Bergwerke hier niedergelassen hatten.

  • Als Goldkronach zur Stadt erhoben wurde, baute┬  Sch├╝tz von Laineck auf┬   seinen Hof ein Schloss. Die Sch├╝tzen sind also die ├Ąltesten Besitzer  des┬  Schlosses. Als um das 5 Jahre├é┬  1465 Hans Sch├╝tz ohne m├Ąnnliche┬   Leibeserben verstarb, fielen seine Lehen dem Kurf├╝rsten Albrecht zu┬   Brandenburg heim, welcher sie dem Wilhelm von Laineck, Sch├╝tz ernannt,┬   Amtmann in Goldkronach gab. Die von Laineck empfangen das Rittergut Goldkronach zu Mannesjahren.
    Lag es in den schlimmen Zeitl├Ąufen oder sonstiger Umst├Ąnde, im Jahre 1619 9 kaufte┬  Jobst Siegmund von
    Schaumburg die Lehen. Bereits 1645 wechselten die Lehen wieder durch Verkauf an┬   Joachim Dietrich von Schirnding. Der n├Ąchste Verkauf erfolgte an Lorenz┬  von Reitzenstein, welcher es 1667 dem Urban Jakob von Laineck zum Kauf┬  gab, der 1670 verstarb. Nachdem auch sein Sohn Christian Erdmann von┬   Laineck im 18. Lebensjahr verstarb, wurde das Lehen┬  heimf├Ąllig. Durch  Vergleich am 31. Oktober 1685 traten die Erben das Rittergutes  Goldkronach an den Markgrafen Christian Ernst ab.
    ├é┬ Am 9. Dezember  1697 wurde ein Teil dieses Rittergutes an Wolf Bernhard von Kanne  verkauft, und zwar:┬  der Schlo├čbau, das Brau-, Schaf-, Mulz- und┬   Viehhaus, Stadel┬  und die sogenannten Hofwiesen. Am 26. Juli 1705  verkaufte Wolf Bernhard von Kanne das Rittergut an Oberforst- und├é┬ ┬   J├Ągermeister Hanns Wilhelm von Gleichen. Am 30. Dezember 1727 verkauften die Hinterbliebenen von Gleichen das Rittergut an den┬   Obristenwachtmeister August Moritz von Waldenroth┬  Dieser Waldenroth┬   erhielt das Rittergut als S├╝┬Âhne- und T├Âchterlehen und weil er keine┬   Kinder hatte, nahm er seinen Schwager Johann Friedrich von Rosenau zum┬   Mitbelehnten. Christian Ernst Freiherr von Reitzenstein,┬   brandenburgisch-kulmbacherischer Generalmajor kaufte das Rittergut 1739 . Am 13. Februar 1750 kaufte es der Regierungsrat Johann Christian Braun, welcher es am 28. Mai 1750 zu S├Âhn- und T├Âchterlehen empfing. Des┬   K├Ąufers Enkel Johann Christian Braun starb 1801 und Hans Christian Braun 1818. Letzterer hinterlie├č nur eine Tochter Jeanette Amalie,┬   verehelichte Wipprecht, welche 1837 starb und das Schlo├č an┬   Landgerichtsrat Hermann von Regemann vererbte. Als dessen Sohn┬   Maximilian kinderlos 1901 verstarb, erwarb das Schlo├č die Familie Mader┬  und Wagner von Goldkronach.├é┬ 
    Von diesem Erwarb im Jahre 1969 Dr.┬   Nikolaus Sidorenko das Schlo├č. Dr Sidorenko investierte sehr viele┬   Mittel und renovierte das Schlo├č in vorbildlicher Weise ohne staatliche┬  Zusch├╝sse. Dabei legte er ├äu├čersten Wert darauf, da├č der urspr├╝ngliche┬  Zustand blieb, beziehungsweise wieder hergestellt wurde. Mit der┬   Anlegung des sehr sch├Ânen Schlo├čparkes fand die Renovierung ihren┬   Abschlu├č. Das Schlo├č und seine Umgebung bieten heute einen Anblick der┬   der Vergangenheit des mit der Stadtgeschichte eng verbundenen Geb├Ą┬Ąude┬   w├â┬╝rdig ist.
    Der Stadtrat weis die geleistete Arbeit von Dr.  Sidorenko und seiner Familie sehr wohl zu sch├â┬Ątzen und w├â┬╝rgigte diese  Leistung┬  bei der Schlo├čeinweihung 1974 mit der ├â┼“berreichung einer  Dankesurkunde┬  und einem Ehrenring, der das Stadtwappen tr├Ągt
    Nach  dem Tode von Dr.┬  Nikolaus Sidorenko kaufte der Landtagsabgeordnete  Koschik das Schlo├č was er mit sehr gro├čem Aufwand restaurieren lie▀

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