goldgesicht Rund um Goldkronach Wein Signe
Wegweiser Humboldtweg
25 Jahre
Humboldtweg
Humboldtweg 234

Wandern Sie nun mit Günther Wein auf den

 Alexander von Humboldt-weg

über die “Fränkische Linie”
 im das “Goldkronacher Bergbaurevier

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zu den Felsenkellern
ins Goldbergbau Museum
durch die Stadt Goldkronach
zu den Schlössern und ihre Geschichte

HUMBOLDTopt

Karten Erklärung
ein herzliches Glück-Auf
allen Besuchern meine Webseite www.Goldbergknappen.de
Als das Museum in der Kirchgasse installiert wurde, stellte sich heraus  dass der zur Verfügung stehende Raum für beide Abteilungen,  Heimatgeschichte und Bergbau zu klein war und hierdurch nicht viel vom  Goldkronacher Bergbaurevier gezeigt werden konnte
Nach langer Überlegung  fasste ich den Entschluß, das Bergbaurevier durch einen”  Bergbaukundlichen Wanderweg” sichtbar und bewanderbar zu machen
Meistens, wie die Erfahrung zeigt braucht man auch einen Geldgeber.
Da unser Verein eine schwache Kasse besaß und die Stadt Goldkronach durch  den Stadträten damals dem Bürgermeister eine Absage bereiteten, wendete  sich Bürgermeister Günter Blechschmidt an den Naturpark Fichtelgebirge
Aber oh weh dieser Mann vom Naturpark hatte vom Bergbau wenig Wissen, da ich unser gesamtes Revier bewandern lassen wollte, wurde ein großer Teil meines Vorhabens  gestrichen und es blieb nur eine schräg liegende 8 übrig, was aber  immerhin noch zu 42 Bergbaustätten reichte.
Monatelang zeichnete ich, zuerst auf Tonpapier meine Ideen für die Schilder, die dann dem  Stadtrat im Saal vom Alexander von Humboldt vorgestellt wurden.
Hier  war auch mein Bergbaufreund Dr. Gerold Pascher aus Regensburg zugegen.  Er war sehr begeistert über meine Werke und da sich eine Woche später  Dr. Lehrberger mit Studenten der TU München angemeldet hatte montierten  wir beide die provisorischen Schilder an die Bergbaurelikte, die er mit  Begeisterung fotogafierte, denn meistens halfen die Grundstücksbesitzer  mit und fanden meine Idee sehr wohlwollend.
Als dann die  Studentengruppe eintraf, wurden sie vom Museumsvorstand Eberhard Arnold  ins Gelände geführt und Arnold, der ja nicht wusste, dass Wein und Pascher Vorarbeit geleistet hatten, brach in Begeisterung aus, er berichtete  Bürgermeister Blechschmidt dies und darauf bekam ich den Auftrag, feste  Schilder anzufertigen.
Er spendete mir aus seiner Firma nicht mehr  brauchbare Paletten, wo ich dann meine erste Häubchen anfertigte, die  bis zur endgiltigen Genehmigung durch den Naturpark ihren Dienst taten.  Natürlich wurden einige Schilder von wahrscheinlich Bergbau begeisterten  entwendet was mich sehr betrübte, jedoch Dr. Pascher sagte, deine  Schilder sind so ansprechend, dass sie bestimmt in manchen  Mineralienkeller hängen.:
Nun, da ich nach wiederum vielen Monaten  alle Schilder und Karten fertig gemalt hatte, wurden sie mit Hilfe des  Bauhofes an Ort und Stelle angebracht
die Häubchen fertigte nun die Firma Thomas Rieß an , da diese ja imprägniert werden mussten um der Witterung zu trotzen.
Ich habe die Karte so ausgestattet, dass auch Interessierte mit leichter Gehbehinderung diesen wertvollen Weg begehen können
Achten Sie bitte auf die gelb gestrichelten Umgehungswege, die die steilen Passagen umgehen und trotzdem ans Ziel führen.

Dank Altbürgermeister Günter Blechschmidt konnte der Heimatforscher und Hobbybergmann Günther Wein diesen Weg schaffen
Blechschmidt gelang es, daß der Naturpark Fichtelgebirge die Kosten und Pflege übernahm, leider konnte das von Wein ausgearbeitete Projekt (Bergbaurevier Goldkronach)nicht vollständig aus Kostengründen verwirklicht werden.
Dank auch an den damaligen Landrat von Bayreuth Dr. Günter Dietel
um die Kosten zu verringern zeichnete Günther Wein diese Karten und auch alle Bergwerkstafeln umsonst

guenther_wein@t-online.de

Historischer Rückblick bei der Eröffnug des Humboldtweges am 05.06.1993
 von Eberhard Arnold, Vorsitzender des Vereins “Heimatmuseum Goldkronach e.V”
.Sammlung Günther Wein,
 

 Wir stehen hier unmittelbar an der Halde des ehemaligen Förderschachtes der Zechenanlagen” Ritter Sankt Georg” und ”Namen Gottes”
Der Schacht hat eine Teufe von 44 Lachter, das sind ca. 88 m. Wie aus einem Protokoll von 1740 zu entnehmen ist, und reichte fast bis auf den Grund des Kronachtales
.
Nach der Fürstenzeche im Brandholzer Tal ist dies die zweitgrößte Grubenanlage im Goldkronacher Revier.
Das Bergbaugebiet erstreckt sich vom Weißen Main bis nach Nemmersdorf.:
Viele Grubenbezeichnungen sind noch heute bekannt, wie der “Seilaustollen”, der “Faule Iglel” usw.
Die Geologische Situation ist im Gebiet von Goldkronach sehr unterschiedlich, Formationen  des Erdaltertums, die herausgehoben  wurden, stoßen an einer gewaltigen Störung, der Fränkischen Linie, direkt an die Formation des Erdmittelalters.
Diabasgänge durchschneiden hier im alten Gebirge die Sedimentgesteine des Erdaltertums.
Die für den Bergmann so wichtigen Erzgänge, Klüfte mit Quarz und Erz gefüllt, durchziehen das Gebirge überwiegend in Nord-Süd-Richtung.
Der Bergbau hatte den Abbau von Gold und später auch Antimon zum Ziel.
Außerdem wurde bis etwa 1750 in der zeche “Unverhoffter Segen Gottes” Alaunschiefer abgebaut zur Gewinnung von Schwefelsäure, Kupfer- und Eisenvitriol.
Die Stadterhebung von Goldkronach geschah 1365 nach dem Vorbild der Märischen Bergstadt Iglau durch den Nürnberger Burggrafen Friedrich V.
Schon vorher wurde der Goldbergbau betrieben.
Die Blütezeit dürfte 1430 zu Ende gegangen sein.
Während der Regierungszeit der Burggrafen von Nürnberg und der späteren Markgrafen von Andechs und Bayreuth, wurde der Bergbau nach verschiedenen Unterbrechungen, bedingt durch Kriege und Seuchen immer wieder fortgesetzt.
1695 war Markgraf Christian Ernst mit dem Ertrag sehr zufrieden und ließ einen Ausbeutedukaten prägen, in den folgenden Jahrzehnten wurden keine nennenwerte Erfolge erzielt.
In der preußischen Zeit von 1792 bis 1806 ließ der preußische König Friedrich Wilhelm III. ebenfalls einen Ausbeutedukaten prägen mit der Inschrift “Feines Gold aus der Fürstenzeche”
Nachdem das Gebiet 1810 an Bayern gefallen war, nahm sich der Bayrische Staat um den, während der französischen Besatzung vollkommen  darniederliegenden Bergbau an und ließ die Fürstenzeche und die Silberne Rose aufwältigen , so daß wieder gefördert werden konnte.
Für die Kinder der vielen Bergleute mußte eine neue Schule  in Brandholz gebaut werden..
1855 ließ der bayrische König Maximilian II. den letzten Ausbeutedukaten im Goldkronacher Bergbaurevier  prägen, bald danach ging auch diese Bergbauepoche zu Ende.
Die letzte Bergbauzeit im Goldkronacher  Revier  war von 1920-25, als die Fichtelgold AG den Ludwig Wittmann Schacht in Brandholz 100 Lachter =200m abteufte und die tiefer liegenden Bergbauvorkommen baute.
Der Humboldt-Weg berührt Relikte aus den verschiedenen Bergbauepochen, aber nur einen Teil der vielen noch sichtbaren Schächte, Stollenmundlöchern, Pingen und Halden.
Dieser Wanderweg wurde vom Goldkronacher Heimat-und Bergbauforscher Günther Wein, nach dem berühmten Naturforscher Alexander von Humboldt benannt.
Nach seiner Ausbildung an der Bergakademie in Freiberg/Sachsen wurde Humboldt vom Leiter des preußischen Bergwesens, Minister Friedrich Anton von Heinitz, in die “neuen Provinzen” gesandt.
Schon am 20. Juli 1792 war Humboldt auf einer Inspektionsreise in Goldkronach und hatte die Fürstenzeche befahren.
Am 1. Juli 1793  , also genau vor 200 Jahren und das ist auch der Anlaß, weswegen heute diese  Eröffnung des Weges stattfindet, trat Alexander von Humboldt seinen Dienst als Oberbergmeister in Franken an. Ihm unterstanden die drei Bergamtsreviere Naila, Wunsiedel und Goldkronach.
Trotz des Widerstandes aus Berlin, wurde die Arbeit in der Fürstenzeche wieder aufgenommen.
Ein strafforganisierter Abbau, das Erkennen der wesentlichen geologischen Strukturen und die Bevorzugung von Antimonit verhalfen dem Bergbau zu einer kurzen Blüte und verschafften der armen Bergbevölkerung wieder Arbeit und Brot.
Im Heimatmuseum Goldkronach können Sie über den Goldkronacher Bergbau und über Alexander von Humboldt informieren.
heute geöffnet 14 bis 18 Uhr.
Die noch heute sichtbaren Zeugnisse einer fast 500 jährigen Bergbaugeschichte, wenn es auch nur Mulden, Löcher und Halden sind, sollten nicht unter dem Müll einer modernen Gesellschaft für immer verschwinden, sondern den nachfolgenden Generationen weiterhin sichtbar bleiben

Glück-Auf

Das heutige Goldbergbaumuseum befindet sich  im ehemaligen Forsthaus in der Bayreuther Straße und ist an
 Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet
Sonderführungen unter 092739840 Stadtverwaltung Goldkronach

Planung-Humboldt-Wanderweg---3-

Der Humboldtweg war dem Verein Heimatmuseum Goldkronach gewidmet und wurde auch von diesem betreut, leid e
bestimmt jetzt nur noch der Stadt-Bauhof

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