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Ritter v. Wallenrode
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    Die Ritterschaft von Wallenrode
     Quelle Schoerrig 1954 Archiv Günther Wein

     

         Der erste dieses hochangesehenen Geschlechts, Albert von Wallenrode, war der Sohn des Eberhard Forscho von Thurnau. Herzog Otto II. von Meranien stellte ihn als Marschall in seinen Dienst und übertrug ihm seine Burg Waldenrode auf dem heutigen Schloßberg. Mauthaus an der WidenRodach als Lehen. Albert Forscho von Thurnau nahm auf dieser Burg seinen Wohnsitz und nante sich nach ihr Albert von Waldenrode. Er tritt in Urkunden von 1244 und 1245 als Geldgeber und Zeuge für Otto von Meranien auf.
         Von der Stammburg Waldenrode (= Rodung im Walde)  aus gewannen seine Nachfolger dem Frankenwald neues Siedlungsland ab. Ihr Besitz dehnte sich immer weiter aus. Schließlich verfügten sie über freieigene Güter,u.a. in Ludwig- und Marktschorgast, Wirsberg, Strewitau, Hohen- und Wasserknoden, Altenbloß und Heinersreuth.
         In unserer Gegend bildeten sich zwei Geschlechtslinien: Die Waldenrode von Streitau und die Waldenrode auf Marktschorgast, Hohenknoden und BPloß. Eine Linie Berneck gibt es nicht. Die Wallenrode waren hier aber markgräfliche Amtleute und Burghüter.
        1406, 13. 06. verpfändet Burggraf Johann II. an die Brüder Johann von Wallenrode, Erzbischof zu Riga, und Arnold von Wallenrode gegen 3122 alte rheinische Gulden Burg und Markt Wirsberg, Burg und Stadt Berneck auf Wiederkauf und in “Amtmannsweise”.
              Als Amtleute saßen nun hier:
                   1406-1437 Arnold von Wallenrode,
                   1437-1448 Hans von Wallenrode, sein Bruder,
                   1448-1491 Veit von Wallenrode,der Erbauer der
                                      Burgkapelle und der Burg Neu-Wallen
                                      rode (Hohenberneck).Er erhielt 1474
                                      die markgräfliche Restschuld von 3000
                                      fl. ausbezahlt und gab das verpfändete 
                                      Schloß und Amt Berneck zurück, blieb
                                      aber hier Amtmann,
                   1553-1560  Mathes von Wallenrode, Erb- und Leh
                                       ensherr auf Streitau, Burghauptmann in
                                      Coburg. Ihm hatte der Markgraf gegen
                                      16 000 fl. Leihsumme seine Ämter
                                       Berneck und Stein verpfändet.
         Mit dem markgräflichen Burggut von Berneck waren belehnt (nach den Rittern von Hirschberg 1421-1480)<folglgende Herren von Wallenrode: Veit, bamberg. Hausvogt (1480-1532) Michel und Jörg (1532-1561), Hans Siegmund zu Ploß (1561-1611), Hans Ernst (1616-1621), Heinrich Gerhard (1622-1652), Heinrich Ernst und Friedrich Siegmund (bis 1687)