goldgesicht
Wein Signe
Humboldtweg 1

Goldkronach im Fichtelgebirge
staatlich anerkannter  Erholungsort
ehemaliger Sitz  “Bergamt Goldkronach”, nach 1837 mit dem Bergamt Wunsiedel vereinigt

1-Goldkronach-780

Der Humboldtweg
gelbe Linie
dieser Rundwanderweg kann von 10 verschiedenen Anbindungswegen aus bewandert werden
die Wanderstrecke ist ca 6,5 km lang und ist von 400 m bis 530 m Höhenunterschied

Wanderkarte 588

Beim Humboldt Rundwanderweg gibt es 10 Einstiegsmöglichkeiten rund um den Goldberg, leider wurde durch Unsachverständige die Markierung der einzelnen Wege nicht mehr berücksichtigt, wohl aus Unkenntnis-(Anbindungsweg von A1 bis A10)
Hier sollte Abhilfe geschaffen werden, um den Gästen ein schönes Erlebnis nicht vorzuenthalten

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Meine Empfehlung
der Parkplatz am Kindergarten kann von der Stadtmitte über die Bachgasse oder von der Kreisstraße aus angefahren werden.
Hier finden auch Camper eine Möglichkeit, mit ihren Caravan einen Stellplatz mit Wasser und Stromanschluß vor.
 

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2-Parken-Campingplatz- (1)1

Hier angekommen, wandern wir am Kindergarten vorbei bis zur Leisauer Straße. Diese überqueren wir und bewegen uns auf der Fränkischen Linie, die durch von einen Pavillon linker Hand anschaulich dargestellt wird.

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Von hier aus wandern wir , an der links liegenden katholischen Kirche vorbei, überqueren die Bad Bernecker-Straße und wandern an der Friedhofsmauer entlang und informieren uns beim oberen Wanderparkplatz an der Info Tafel-über unsere Wanderstrecke
 

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Die Friedhofs- oder Gottesacker-Kirche soll von Bergleuten, die wöchentlich 3 Pfennige ihres kargen Lohnes geopfert haben
gebaut worden sein

Fried-(1)
Fried-771
Fried-743

nun kommen wir rechts an der Leichenhalle vorbei und sehen hier die Auffahrt zum Wanderparkplatz am Friedhof

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Hier können wir uns noch einmal die Wanderstrecke betrachten, marschieren die Goldbergstraße zurück bis zum Wegweiser.
Hier wenden wir uns nach rechts und wandern den Ernteweg entlang bis zum nächsten Wegweiser Kirchweg Silberrose-Brandholz.
Nach ca 50 Meter erblicken wir rechts die verbuchte Wiese, das “Hasenklein”
Hier befindet sich ein Mundloch, das wahrscheinlich der Erbstollen (Entwässerungsflächen) der Grube “Gesegneter Friedrich” war.
Die Kirchengemeinde Goldkronach benützte das Grubenwasser Jahrzehntelang als Gießwasser für den Friedhof.

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Dieses Bergwerk wurde geöffnet, vermessen und  aus Sicherheitsgründen wieder verschlossen, Eberhard Arnold (Mitte) beschrieb das Bergwerk, im dritten Bild sehen wir Wolfgang Irer, der Dankenswerter Weise durch Prof Lehrberger von der TU München für seine Zulassungsarbeit hier einsetzt hatte. 

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Nun wandern wir weite bis zur Anhöhe. Hier angekommen könnten wir bei schlechtem Wetter eine Abkürzung zu den Bergwerken nach links einschlagen
Wir bleiben aber auf dem Humboldt weg und laufen geradeaus die Silberleiste hinunte
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7-Fried-Parkpl- (21)

und kommen am Wegweiser Silberrose-Brandholz-und rechts zur Bergwerksanlage “Gesegneter Friedrich” die ich ursprünglich der Silberrose als “Schwarzer Schacht” bezeichnete, jedoch die Brandholzer Chronik belehrte mich eines Besseren
Hier wurde auch von einen Steiger Zart geschrieben, der unterhalb ein Haus bewohnte, das Gartenhaus und im Gesegneten Friedrich arbeitete

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Nachdem wir die Grubenanlage besichtigt haben drehen wir um und wandern auf dem “Humboldt weg” weiter zur Bergwerksanlage “Silberrose”
der Name kommt aber wahrscheinlich nicht von einer silbernen Rose, sondern, wenn die Bewohner Brandholz dies aussprechen`, hört es sich an, als ob es eine Rußhütte an der Silberleiten in früheren Jahren gewesen sein könnte (Silberrußn)

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Silberrose (87)
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Hier kann auch eine ehemalige Rußhütte gestanden haben, bevor das Bergwerk entstanden ist
deshalb der Name Silberruss`n

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wir werfen einen Blich auf den gegenüberliegen Frankenberg, der früher auch als “Veitenleite” beschrieben wurde
Hier befindet sich die Zechenanlage “Schickung Gottes” wo Antinon und Blei gefördert wurde
Antimon wurde für die Buchdruckerei als Lettern benötigt, da es so  wie es gegossen wurde auch seine Form behielt
Auch im Maschinenzeitalter, als es noch keine Kugellager gab, wurde es zu Lagerschalen gegossen, denn Antimon hat auch eine schmierende Eigenschaft
man nannte es auch Hartblei
Der Abtransport der Erze erfolgte Untertage im “Tiefen Christian Ernststollen” oder( Tiefer Fürstenstollen)
 und wurde am “Unteren Scheibenschacht” zu Tage gefördert.)

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Schickung Gottes April 82

dieser Schacht gehört zum Tiefen Fürstenstollen, er ist mit der Schickung Gottes durchschlägig und diente der Grube zur Beförderung des Erzes zum unteren Scheibenschacht wo es zutage gefördert wurde

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Hier war hinter der Halde das Mundloch
wahrscheinlich ist es bei der Stillegung der Grube gesprengt worden

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